Berufsbildung ist ein wichtiges Handlungsfeld der Transformation. Transformationstreiber sind vor allem die drei „D-Aspekte” Dekarbonisierung, Digitalisierung und demografischer Wandel.
Klimaneutralität erfordert zusätzliche Investitionen, insbesondere in den Sektoren Energiewirtschaft, Industrie, Bauen, Verkehr, Landwirtschaft sowie Abfall- und Kreislaufwirtschaft. Investieren müssen wir aber auch in den Aufbau von Know-how zu neuen Technologien und Verfahren. Das gelingt nicht ohne zusätzliche Fachkräfte. Die wirtschaftliche und gesellschaftliche Transformation bietet die Chance, der beruflichen Bildung wieder den gesellschaftlichen Stellenwert zukommen zu lassen, den sie verdient. Berufsbildung ist innovativ, zukunftsgerichtet, attraktiv und grün. Die nicht-akademischen Bildungswege verdienen mehr Beachtung – auch in der grünen Partei. Dabei sind gerade hier grüne Grundprinzipien der Chancengerechtigkeit in einer demokratischen, diversen, modernen und klimaneutralen Gesellschaft mit Beteiligung aller verankert.
Wir wollen mit Beteiligten aus den unterschiedlichen Bereichen der Berufsbildung (Schule und betriebliche Seite, Bundes- und Länderebene, Kammern, Verbände und Gewerkschaften, usw.) über Partei- und Verbandsgrenzen hinweg einen vertieften Austausch ermöglichen. Diskutieren wollen wir sowohl die bildungspolitischen Aspekte als auch die Fragen rund um Fachkräftebedarf und Wirtschaftsentwicklung.
Geplante Formate:
- Impulse von Expert:innen aus Bildung, Forschung und Wirtschaftspolitik
- Erfahrungsberichte von Jugendlichen und Praktiker:innen aus klimarelevanten
- Berufsfeldern
- Panels mit Expert:innen, die unterschiedliche Perspektiven zum Thema
- einbringen
- Interaktive Thementische zur Entwicklung innovativer Ansätze für
- Jugendbeteiligung und Berufsinformation
- Raum für Vernetzung und Austausch über Sektorengrenzen hinweg